„Jeder Mensch hat das Recht auf Bildung“ heißt es in Artikel 26 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte. Das gilt selbstverständlich auch für ältere Menschen. Und es gibt immer mehr gute Bildungsangebote für Ältere. Hier drei Beispiele:
- In Hamburg gibt es das Projekt „Eingeloggt!“ Jedes Jahr im März bieten dabei über 120 Initiativen und Organisationen eine Woche lang kostenlose Workshops zu digitalen Themen an. 2024 nahmen mehr als eintausend Menschen zwischen 50 und 90 an diesen Workshops teil. In Computerclubs, Bibliotheken, beim Deutschen Roten Kreuz, in der Volkshochschule oder im Miniatur Wunderland.
- In der Dresdner Seniorenakademie Wissenschaft und Kunst werden Themen aus Wissenschaft, Kunst, Gesundheit oder Digitalisierung und KI angeboten. Da ist der Hörsaal schon mal mit 110 Personen voll besetzt. Viele Angebote werden auch hybrid angeboten. Pro Semester sind zwischen 400 und 500 Lernende angemeldet, die für einen Beitrag von 50 Euro aus rund 300 Veranstaltungen auswählen können.
- Die Universität des 3. Lebensalters in Frankfurt am Main richtet sich an Menschen im Ruhestand. Knapp 3.000 Studierende sind dort eingeschrieben. Eine der Lehrveranstaltungen richtet sich speziell an Männer. Da geht es um Themen wie den Bedeutungsverlust nach dem Ende der Berufstätigkeit, um Partnerschaft, Impotenz oder Ängste vor Einsamkeit und Schwäche.
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